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Die Menschen haben die fossilen Energiequellen rücksichtslos ausgebeutet, sodass diese schon bald zur Neige gehen werden. Heute geht es um erneuerbare Energien. Maestro zählt die zahllosen Erdölderivate auf, die – ohne dass man es sich wirklich bewusst macht – aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken sind. Die Energie eines Barrels Erdöl, das sind 160 Liter, entspricht dem Arbeitspensum von 3.000 Menschen. Und dann nehmen gerade einmal 25 Prozent der Weltbevölkerung 85 Prozent der Energieressourcen für sich in Anspruch und halten es für normal, 100 Kalorien Energie für den Transport von einer Kalorie Gemüse per Flugzeug zu vergeuden. Was ist mit der Energie, die sich aus Biomasse und der Wiederverwertung und Verbrennung von Abfall gewinnen lässt – der Geothermie? Und mit Biokraftstoffen, die aus Weizen, Mais, Zuckerrüben, Raps und sogar Traubentrester hergestellt werden? All diese Energiequellen sind nicht frei von schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt, und außerdem sind die landwirtschaftlichen Nutzflächen unserer Erde begrenzt. Deshalb sollten sie bevorzugt für die Ernährung der Menschheit verwendet werden. Maestro verweist auf die natürlichen und erneuerbaren Energiequellen Wind, Wasser und Sonne, mit denen die Menschheit ihre Zukunft gestalten muss. Dafür ist ein Blick auf die Nutzung der Gezeitenenergie sinnvoll. Hier gibt es bereits eine Reihe von Projekten. Und was ist mit Wasserstoff? Auch hier müssen noch einige Schwierigkeiten überwunden werden, bis diese Energiequelle sinnvoll genutzt werden kann. Doch es handelt sich dabei um eine wichtige Zukunftsentwicklung, an der weitergearbeitet werden muss. Eines Tages wird hier der Durchbruch gelingen. Bis es soweit ist, unterbreiten unsere Freunde, die mit den Problemen der erneuerbaren Energien nun bestens vertraut sind, jede Menge Vorschläge für den sparsamen Umgang mit Energie. (Text: arte)