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Maestro und seine Freunde sind heute in einer ganz besonderen Forschungsstation unterwegs: in der sogenannten SolVin-Bretzel, einer Forschungsstation zur Erkundung der Regenwälder, die im Rahmen des Global Canopy Programme (GCP) der Vereinten Nationen entwickelt wurde. Sie ähnelt einer Plattform aus netzartigem PVC und wird von einem Ballon ganz dicht über die Baumkronen gezogen. Sie dient dazu, den Regenwald genauer unter die Lupe zu nehmen, in dem sich noch Abertausende von unbekannten Pflanzen- und Tierarten befinden. Maestro ist begeistert von den exotischen Vögeln, den Totenkopfäffchen und anderen faszinierenden Tieren wie Flughörnchen und Faultieren, die ihnen auf ihrer Reise begegnen. Im Amazonasbecken mit seinen unzähligen Wasserläufen befinden sich rund 2.000 Fischarten und andere Wasserbewohner wie Schildkröten, Riesenottern, Süßwasserdelfine und – weniger angenehm – auch Alligatoren. Maestro und seine Freunde überfliegen die Windungen des Stroms, in denen Tausende Baumstämme in Richtung Mündung treiben, und gelangen schließlich zu einem Steinbruch, an dem die Bäume mit Hilfe großer Maschinen industriell gefällt werden. Unsere Freunde sind empört – wozu diese Massenabholzung? Jedes Jahr werden 15 Millionen Hektar Wald vernichtet. Schließlich wechseln sie von ihrem spektakulären Fluggerät wieder auf vier Räder und fahren zu einem Dorf, in dem Ureinwohnern leben, die sie um Hilfe gebeten haben. Die Weißen wollen sie dazu zwingen, ihr Land aufzugeben, was sie unter keinen Umständen wollten. Doch die Weißen kommen in Begleitung bewaffneter Männer. Maestro und die junge Truppe – die „Erben der Erde“ – schreiten ein. Später am Lagerfeuer erzählt der Dorfälteste dann von den Angehörigen seines Stammes, von ihrer Vergangenheit und vom Unheil, das die Weißen in ihrer Geldgier über sie gebracht haben. (Text: arte)