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Es war einmal … der Weltraum (französisch Il était une fois… l’Espace) ist eine französische Zeichentrickserie, die 1982 entstand und zu einer Reihe von Serien mit dem Titel Es war einmal … gehört

Inhalt Bearbeiten

Anders als bei den anderen Serien werden rein fiktive Inhalte behandelt, die nur oberflächliches Wissen über den Weltraum zeigen. Es geht um die mögliche Weiterentwicklung der Menschheit in der Zukunft. Im Gegensatz zu den anderen Serien gibt es mehrere episodenübergreifende Handlungsbögen und die Figuren sehen sich nicht nur ähnlich, sondern treten tatsächlich mehrfach auf. Es werden typische Science-Fiction-Elemente wie Roboter, übernatürliche Kräfte, Generationenschiffe, interstellare Konflikte sowie Raumschlachten thematisiert.

In der über 1000 Jahre entfernten Zukunft haben die Bewohner der Erde den Weltraum erobert. Der Planet Omega, eine menschliche Kolonie, ist Sitz des interstellaren Staatenbundes, einer Institution, die der friedlichen Koexistenz der raumfahrenden Rassen der Galaxis dienen soll. Doch der niederträchtige General Dicknase, Herrscher über das Cassiopeia-System, hat eigene Pläne. Er will den Staatenbund unterwerfen und sich zum Herrscher über die Galaxis aufschwingen. Dafür rüstet er, zunächst für die Raumpolizei von Omega verborgen, mit Hilfe einer unbekannten Macht seine Flotte auf und schwächt den Staatenbund durch eine Reihe von Sabotageakten. Mit dem Austritt Cassiopeias wird Dicknases Haltung zunehmend aggressiver, und seine anfänglichen Provokationen münden in offener Feindseligkeit.

Währenddessen finden die Protagonisten der Serie, der junge Raumpilot Pierrot, die Telepathin Psi und der Roboter Metro während ihrer Besuche auf verschiedenen Planeten heraus, wer Dicknases übermächtiger Verbündeter ist: ein mächtiger Computer, einst von einem Wissenschaftler geschaffen, die Menschheit zu beschützen, hat beschlossen, die Völker der Galaxis zu unterwerfen, damit von diesen nie wieder Krieg und Gewalt ausgeht. Es stellt sich heraus, dass alle Vorfälle im Laufe der Serie dem Großen Computer nur dazu dienten, alles über die Menschen herauszufinden und die eigenen Fähigkeiten zu testen. Mit Hilfe der Waffen von Cassiopeia sollen nun alle Völker, angefangen mit Cassiopeia selbst, unterworfen werden, notfalls unter Einsatz der Planetenvernichter. Bevor es zur entscheidenden Endschlacht zwischen dem Staatenbund und dem Großen Computer kommt, greift eine bisher unbekannte transzendente Macht in den Konflikt ein und vernichtet die Roboterflotte.[1]

Folgennummer Deutsche Titel Originaltitel
1 Der Planet Omega La planète Omega
2 Die Saurier Les sauriens
3 Der grüne Planet La planète verte
4 Was ist los auf Andromeda Du côté d’Andromède
5 Reise in die Vergangenheit Les cro-magnons
6 Der Aufstand der Roboter La révolte des robots
7 Ein Planet namens Mytho La planète Mytho
8 Die lange Reise Le long voyage
9 Gefangen auf À Cassiopée
10 In geheimer Mission La planète déchiquetée
11 Verschollen im Weltall Les naufragés de l’espace
12 Auf der Suche nach dem Leben Les géants
13 Die Götter kamen vom Himmel Les Incas
14 Im Land der Dinosaurier Chez les dinosaures
15 Die Ringe des Saturns Les anneaux de Saturne
16 Erde in Gefahr L’imparable menace
17 Der blaue Planet Terre!
18 Die versunkene Stadt L’Atlantide
19 Rückkehr mit Hindernissen L’étrange retour vers Omega
20 Die Rache der Roboter La revanche des robots
21 Bruchlandung Les humanoïdes
22 Gefangen auf Apis Un monde hostile
23 Auf nach Yama Cité en vol
24 Der große Computer Le grand ordinateur
25 Der Kampf der Titanen Combat de titans
26 Die Entscheidung L’infini de l’espace

Produktion und Veröffentlichung Bearbeiten

Die Serie wurde produziert vom französischen Studio Procidis unter der Leitung von Albert Barillé sowie von Eiken in Japan und Crustel in Argentinien. Die Musik komponierte Michel Legrand. Die Ausstrahlungen geschahen wie folgt. Auf deutsch ist inzwischen eine Komplettbox der Serie erhältlich.

Land Ausstrahlung
Frankreich FR3, ARTE
Finnland MTV3
Australien SBS
Kanada CBC Television, Télévision de Radio-Canada
Italien RAI
Spanien Televisión Española (TVE)
Niederlande Katholieke Radio Omroep (KRO)
Schweiz SSR (Französisch)
Belgien RTBF, BRT
Japan Fuji TV
Griechenland ERT TV
Norwegen NRK, Norsk Rikskrinkasting
Bundesrepublik Deutschland WDR, SWF, ARTE
Österreich ORF
Schweden SVT
Portugal RTP
Irland RTÉ
Island Sjónvarpið (RÚV)
Vereinigtes Königreich Channel 4
Polen Telewizja Polska (TVP), TV Puls
Südafrika SABC
Taiwan Taiwan Television (TTV)
Ungarn Minimax

Synchronisation Bearbeiten

Rolle französischer Sprecher deutscher Sprecher
Maestro Roger Carel Heinz Theo Branding[2]
Metro Roger Carel Georg Tryphon
Pierrot Vincent Ropion Frank Schröder
Psi Annie Balestra Dorette Hugo
Pierre Roger Carel Hans-Jürgen Dittberner
Pierrette Annie Balestra Franziska Pigulla
Le Gros Alain Dorval Tilo Schmitz
Erzähler Josef Meinrad