FANDOM


In der heutigen Ausgabe von „Es war einmal … unsere Erde“ geht es um fairen Handel. „Kleine Handwerks- und Fertigungsbetriebe, die mit schwierigen Lebensbedingungen konfrontiert sind, erhalten dadurch eine Chance auf fairere Entlohnung“, erklärt Maestro. „Sie werden weniger von Zwischenhändlern ausgebeutet. Frauen bekommen außerdem die Möglichkeit, sich durch eigene Lohnarbeit von den Männern zu emanzipieren.“ Um den Kindern die Hintergründe des fairen Handels besser verständlich zu machen, fordert Maestro sie auf, sich selbst ein Bild bei einem Kaffeeproduzenten in Bolivien zu machen. Über einige Umwege erreichen sie die Plantage des kleinen Kaffeebauern Diego, der nur eine kleine Plantage besitzt. Der erhält gerade Besuch von seinem Kunden, dem Zwischenhändler Valdez. Die weltweite Kaffee-Ernte ist zu gut ausgefallen und der Marktpreis dadurch um 30 Prozent gefallen. Die Preise müssen laut Valdez runter. Doch Diego wehrt sich: Was bleibt ihm dann noch, um seine Familie zu ernähren? Jetzt schalten sich unsere Helden ein: Diego und seine Freunde können mit Hilfe von Mikrokrediten die Möglichkeit bekommen Valdez zu umgehen. Doch was sind Mikrokredite? Sie erklären Diego das System, das von Muhammad Yunus in Bangladesch ins Leben gerufen wurde. Diego ist einverstanden und tut sich mit einigen seiner Kollegen zusammen. Sie erhalten ein Darlehen, das es ihnen ermöglicht, einen gebrauchten Lastwagen zu kaufen, um direkt mit den Einkäufern des fairen Handels ins Geschäft zu kommen. So erziehlen sie einen besseren Preis für ihren Kaffee. (Text: arte)