FANDOM


Maestros Freunde werfen einen Blick nach Asien, Afrika und Lateinamerika, wo viele Kinder zur Arbeit gezwungen sind, teilweise schon im Alter von vier, fünf Jahren. Hellauf empört, beschließen sie, den Weltkongress für Kinderrechte darüber zu informieren. Da ist Arbeitsteilung gefragt. Pierrot und Psi begeben sich in den Punjab im Norden Pakistans. Dort fertigen kleine Kinder unter strenger Überwachung Fußbälle einer bekannten Marke, werden immer wieder schikaniert. Sofort nach ihrer Rückkehr suchen die beiden den Chef dieser Fußballartikelmarke auf. Er verspricht alles zu tun, damit die Ausbeutung der Kinder ein Ende nimmt. Dies ist auch ein Ziel des fairen Handels. Jumbo und Pierrette sind in die Dominikanische Republik gereist, um dort die Zuckerrohrschneider zu besuchen. Auf den Feldern ernten barfüßige und zerlumpte Kinder und Jugendliche das Zuckerrohr mit der Machete, während andere die schweren Bündel auf dem Rücken tragen. Die Schlafplätze bestehen aus Baracken ohne Strom und Wasser. Maestros Freunde erfahren, dass diese Kinder von Menschenhändlern verkauft wurden. Zwar gibt es Organisationen, die eine Charta der Kinderrechte durchsetzen möchten, doch ob diese auch eingehalten werden? Auch Kindersoldaten sind ein wichtiger Aspekt bei der Ausbeutung der Jüngsten. Maestro erklärt, dass es sich dabei weltweit um etwa 300.000 Kinder handelt – und um ein Kriegsverbrechen! Doch die Anwerbung der Kinder zu verhindern, sie aus den Einheiten herauszuholen und wieder in die Gesellschaft zu integrieren ist nicht einfach. Maestros Freunde begeben sich in den Kongo, um sich das Ganze vor Ort anzuschauen. Sie begegnen dem hinkenden Jungen Salomon, der seinen Bruder Salipou sucht, welcher von einer Miliz entführt wurde. Gemeinsam mit ihm können sie das Militärcamp ausfindig machen. Es gelingt ihnen, Kontakt aufzunehmen, und bei Einbruch der Nacht fliehen Salipou und ein gutes weiteres Dutzend Kinder aus dem Camp. Sie werden von den bewaffneten Schergen verfolgt, doch mit Hilfe von Maestros Freunden glückt die Flucht. Und Maestros Freunde können sich dank ihrer Erkenntnisse aktiv an den Diskussionen auf dem Weltkongress für Kinderrechte beteiligen.(Text: arte)